FF Ternberg zur Übersicht
Bei einem Zimmerbrand im Alten- und Pflegeheim in Ternberg standen wir gemeinsam mit elf weiteren Feuerwehren im Einsatz. Noch vor unserem Eintreffen rettete eine Pflegerin und zugleich Kameradin unserer Feuerwehr eine Bewohnerin aus dem stark verrauchten Zimmer und setzte wichtige erste Löschmaßnahmen.
Am Sonntagabend wurden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Schattleiten zu einem Brandmeldealarm in das Alten- und Pflegeheim in Ternberg alarmiert.
Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr reagierte eine Pflegerin sofort. Sie begab sich zum betroffenen Raum und konnte die Bewohnerin aus dem bereits stark verrauchten Zimmer retten. Bei der Pflegerin handelt es sich um unsere Kameradin, die durch ihr rasches und beherztes Eingreifen sowie die gesetzten ersten Löschmaßnahmen vermutlich Schlimmeres verhindern konnte.
Dieser Einsatz hat einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig erste Löschmaßnahmen in der Entstehungsphase eines Brandes sein können. Durch schnelles und richtiges Handeln kann die weitere Brandausbreitung entscheidend eingedämmt und wertvolle Zeit bis zum Eintreffen der Feuerwehr gewonnen werden – selbstverständlich immer unter Beachtung der eigenen Sicherheit.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung stellte sich die Lage für die Einsatzkräfte rasch als umfangreicher als zunächst angenommen dar, weshalb Alarmstufe zwei ausgelöst und weitere Feuerwehren nachalarmiert wurden.
Im betroffenen Gebäudetrakt befanden sich zu diesem Zeitpunkt insgesamt elf Bewohnerinnen und Bewohner. Die Evakuierung stellte aufgrund des körperlichen und gesundheitlichen Zustandes der betroffenen Personen eine besondere Herausforderung dar. Unter ihnen befanden sich sowohl bettlägerige als auch an Demenz erkrankte Personen.
Eine wertvolle Unterstützung bei der Evakuierung waren auch Feuerwehrkameraden, die selbst im Alten- und Pflegeheim tätig sind. Durch ihre Kenntnisse des Gebäudes sowie der Bewohnerinnen und Bewohner konnten sie die eingesetzten Kräfte bestmöglich unterstützen.
Die Pflegerin sowie die von ihr gerettete Bewohnerin wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus Steyr gebracht. Beide konnten das Krankenhaus noch in derselben Nacht wieder verlassen.
Insgesamt standen zwölf Feuerwehren rund drei Stunden im Einsatz. Die Ursache für den Brand ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Kräften für die hervorragende Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank und unsere Anerkennung gelten unserer Kameradin , die in dieser Situation vorbildlich und entschlossen gehandelt hat. Ihr Eingreifen zeigt, wie entscheidend die ersten Minuten bei einem Brand sein können.
Weitere Eindrücke vom Einsatz gibt es im nachfolgenden Video von Laumat: